Rhein-Zeitung | Anleihen: Wenig lukrativ – oder riskant

Zweistellige Verluste innerhalb weniger Wochen gibt es an Aktienbörsen immer wieder, und das ist nicht für jeden Anlegertyp etwas. Früher galten festverzinsliche Wertpapiere als langweiliger, jedoch meist risikoloser Weg zu mehr Rendite. Aber funktioniert das in Zeiten niedriger Zinsen heute auch noch?

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Der Rentenmarkt – noch eine Bezeichnung für das Geschäft – bietet nämlich auf jeden Fall noch mehr Chancen, als das Geld unter dem Kopfkissen oder auf kaum verzinsten Sparbüchern liegen zu lassen – und er hat einen weiteren Vorteil: Anleihenkurse bewegen sich in der Regel relativ unabhängig vom Aktienmarkt, deswegen werden sie als Stabilitätsanker eingesetzt. Dies geht zurück auf die Portfolio-Theorie des Nobelpreisträgers Harry Markowitz, wonach Anleger ihr Risiko reduzieren können, indem sie auf möglichst wenig korrelierte (miteinander verbundene) Investments setzen. „Festverzinsliche Wertpapiere reduzieren die Schwankungen des Vermögens und sind in der Regel schnell und unkompliziert liquidierbar“, sagt Andreas Böker, Vorstand der Böker & Paul AG aus Montabaur, „damit bleibt man flexibel.“

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